SCHWEIZERISCHE VEREINIGUNG
FÜR GEMEINSAME ELTERNSCHAFT
ASSOCIATION SUISSE
POUR LA COPARENTALITÉ
ASSOCIAZIONE SVIZZERA
PER LA BIGENITORIALITÀ
     

 

 

Ausbildung
zum Trennungsberater

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Das gemeinsame Sorgerecht ist da ľ die Kinder sagen Danke!
Heute, am 1. Juli 2014 wird die gemeinsame elterliche Sorge zum Regelfall. Als eines der letzten Länder Europas hat nun auch die Schweiz ein zeitgemässes Gesetz. Hier unser Mediencommuniqué zu diesem Anlass:

Oliver Hunziker, Präsident des Dachverbandes für gemeinsame Elternschaft GeCoBi spricht von einem grossen Tag für die Kinder. „Endlich werden Väter nun auch in der Schweiz nach einer Trennung nicht mehr von der elterlichen Verantwortung ausgeschlossen. Dieses Gesetz ist ein Signal an alle betroffenen Eltern, nach einer Trennung gemeinsam nach tragfähigen Lösungen für die Kinderbetreuung zu suchen. Es ist aber auch ein Signal an die Behörden, diese Grundhaltung zu stützen, zu fördern und wo nötig auch zu begleiten.“
 
Der mit der Einführung des neuen Gesetzes verbundene Paradigmenwechsel spiegelt die veränderten Vorstellungen der Gesellschaft bezüglich Rollenverteilung in der Familie und schafft die rechtlichen Grundlagen für moderne Betreuungsmodelle.
 
Nun liegt es an den zuständigen Behörden und Gerichten, dem Wechsel auch die nötige Beachtung und Unterstützung zu gewähren. Eltern in Trennung oder Scheidung müssen von den Behörden dabei unterstützt und wenn nötig angeleitet werden.  
 
GeCoBi und seine Mitgliederorganisationen werden Eltern weiterhin beraten und begleiten aber auch die Behörden bei der Umsetzung unterstützen.  
 
Besorgt zeigt sich die Organisation jedoch über die Entwicklung bei der Revision des Unterhaltsrechts. Dazu Oliver Hunziker: „Es ist bedenklich, dass mit der aktuell laufenden Revision die Fortschritte des gemeinsamen Sorgerechts praktisch rückgängig gemacht werden. Das geplante Unterhaltsrecht enthält keinerlei Anreize, Väter vermehrt an der Kinderbetreuung zu beteiligen und Müttern den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu erleichtern. Vielmehr fördert es die herkömmliche Rollenteilung und benachteiligt insbesondere die Väter.“
 
GeCoBi wird sich weiterhin für eine moderne Familienpolitik und ein aktuelles Familienrecht einsetzen.